Goldinvestment

Gold ist seit jeher ein Wertspeicher und Zahlungsmittel. Dieser Fakt hat sich in den letzten 2000 Jahren nicht verändert. Dem Edelmetall kommt in unserer Gesellschaft eine besondere Stellung zu denn:

„Gold und Silber besitzen einen inneren Wert, der nicht willkürlich
ist. Er hängt ab von deren Knappheit, der Menge an Arbeit, die deren
Beschaffung gewidmet wird und er liegt im Wert des Kapitals, das in den Minen steckt, die sie hervorbringen.“
(David Ricardo) 

Aufgrund von Kritikpunkten die uns, gegenüber Edelmetallen, oft geäußert werden, wollen wir Ihnen weitere Informationen für die Goldanlage zur Verfügung stellen.

Gold ist bereits viel zu teuer!
Die Frage müsste heißen: "Ist das Gold/Geld noch seine Kaufkraft wert?" bzw. "Welches Medium erhält seine Kaufkraft besser?" oder "Was ist der bessere Wertspeicher?"
Anlagen in nicht inflationsbereinigende Investitionen wie z.B. klassische Sparanlagen verlieren im Zeitverlauf durch die Inflation an Wert. z.B. entspricht die Kaufkraft von 100 DM aus 1990 nicht gleich der von 50 EURO aus 2016.
Es muss also ein vielfaches an Geld aufgewendet werden um die gleiche Kaufkraft zu generieren, folglich ist der Wert des Geldes gesunken. Für Edelmetalle als Güter, muss daher mehr Geld (mehr Nominalwert) gezahlt werden.
Um den realen Wert annähernd darzustellen, muss der aktuelle Nominalwert um die Inflationsrate bereinigt werden.
Zum Vergleich - DAX versus Gold:
DAX 2001 = 4.500 Punkte und 2016 = 10.044 Punkte
Gold 2001 = 350 Punkte und 2016 = 1.238 Punkte.
Gold bringt keine Zinsen!
Dies ist tatsächlich ein Fakt der stimmt, aber für den Investor kein Nachteil. Zinsen sind ein Entgelt, welches dem Investor für die Überlassung von z.B. Geld gezahlt werden.
Zinsen müssen für den Investor daher u.a. den Nachteil ausgleichen, dass er in der Zeit der Kapitalanlage kein Verfügung über das Geld besitzt.
Die Zinsen müssen weiterhin die Inflation (Kaufkraftverlust des Geldes) ausgleichen, da ansonsten ein Verlust für den Investor/Anleger entsteht.
Das aktuelle Zinsniveau bzw. die aktuelle Inflation führt dazu, dass die Kaufkraft des Geldes schwindet. Die Zinsen drehen bereits vielfach in den negativen Bereich oder liegen bei nahezu 0%.
Der Anleger erleidet also einen Verlust!
Da die Inflation mindestens im gleichen Verhältnis auf den Preis des Goldes wirkt oder wirken sollte, erhält der Anleger die Kaufkraft seines Vermögens. Dies gilt zumindest auf langfristiger Basis.
Die Preissteigerung beim Gold über die letzten 16 Jahre war stärker als der reine Inflationsausgleich.
Die Gefahr der Wechselkursschwankungen ist sehr groß!
Gold wird international in USD gehandelt, daher spielt für den deutschen Investor das Verhältnis USD/EURO eine entscheidende Rolle.
Bei einem starken EURO, wie bis 2015, sind Investitionen günstig. Seit 2015 singt der Wert des Euros gegenüber dem des Dollars beständig. Daher steigt auch für die Eurozone der Goldpreis wieder stärker.
Die Entwicklung des USD/EURO Verhältnisses gilt es jedoch zu verfolgen, da die historisch stärkere Position des USD zu deutlichen Aufschlägen in EURO führen kann.
Allein einen Parität USD/EURO würde zu einem Kursanstieg von weiteren ca. 15% führen. Ein Goldpreisrückgang in USD verbunden mit einem schwächer werdenden EURO bedeutet für den Anleger einen stabilen Goldpreis in EURO.
Gold hat eine zu starke Volatilität des Preises!
Im Vergleich zu Aktien oder Minen ist der Preis zwar Schwankungen unterworfen, die Volatilität ist jedoch geringer.
Volatilität seit 2000:
Dow Jones ca. 16%
Goldspot ca. 12%
Für die Anlage in physischen Edelmetallen gilt, dass diese für eine kurzfristige Anlage nicht ideal sind. Gold dient als Wertstabilisator im Depot und soll mittel- bzw. langfristig das Vermögen absicher.
Gold ist ein reines Kriseninvestment!
Anlegern dient Gold als Realwert und damit als Emittenten unabhängiges Investment. Der Besitz geht zu 100% auf den Anleger über und das Material ist somot hoch verfügbar.
Gold ist eine der ältesten Anlageformen der Menschheit und hat in der Vergangenheit alle Exzesse der Finanzmärkte überstanden.
Noch vor 30 Jahren galt Gold als „ein Muss“ für jedes Depot und wurde je nach wirtschaftlicher Situation zwischen 5-25% im Depot gewichtet.
Gold hat auch in der modernen Gesellschaft eine wichtige Bedeutung. Nicht zuletzt besitzen die Notenbanken dieser Welt große Bestände als Reservewährung.