Edelmetall statt Anleihen

Seit dem Beginn der weltweiten Finanzkrise wird Edelmetall immer beliebter, während klassische Wertanlagen wie Bundesanleihen drastisch an Bedeutung verloren haben. Die Gründe finden sich nicht nur in der immer schlechter werdenden Rendite, sondern auch in anderen Dingen. Wenn Sie aus Ihrem Geld heute noch etwas machen wollen, dann legen Sie es deshalb besser nicht in Zertifikaten an, sondern in echten Barren, die Sie sicher deponieren.

Wertsteigerung statt -minderung

Es ist richtig: Der große Nachteil, den Gold und andere Edelmetalle mit sich bringen, ist der, dass sie keine Dividenden abwerfen. Aber fragen Sie sich doch einmal: "Wann haben meine Aktien und Staatsanleihen das zuletzt getan?". Noch immer ist die Finanzlage so schlecht und die Zinsen sind so niedrig, dass es als Fakt gilt, dass Ihre Anleihen in den nächsten Jahren für weniger Geld zurückgezahlt werden, als Sie ursprünglich ausgegeben haben. Diese Negativrendite führt dazu, dass jetzt sogar schon große Rückversicherungsgesellschaften wie die Munich Re damit anfangen, ihr Vermögen in echtem Gold anzulegen und die Edelmetalle in eigenen Tresoren aufzubewahren. Dies ist für Anleger eine Signalwirkung.

Edelmetall trotzt der Deflation

Ein weiteres, markantes Problem des Finanzmarktes ist die Deflation, also die Wertsteigerung von Geld. Auch wenn die Preise auf dem Markt sinken und viele Dinge günstiger werden, behalten Edelmetalle ihren Wert. Je mehr die Preise für Lebensmittel, Autos, Kleidung und Mieten sinken, umso größer ist die Kaufkraft von Edelmetallbarren und -münzen. Edelmetalle sind also nicht nur in Zeiten des Wertverlustes eine gute Investition, sondern auch dann, wenn das Gegenteil der Fall ist.

Edelmetalle sind eine krisensichere Wertanlage

Während Immobilien, Aktien und andere Wertanlagen in Zeiten der Krise an Wert verlieren, ist es beim Edelmetall genau andersherum. Da die Anleger noch mehr Verluste fürchten, investieren sie ihr Geld lieber in Goldbarren. Deren Preis steigt aufgrund der Nachfrage. Je schlechter die Zeiten sind, umso besser ist Ihr Geld also in Edelmetallen angelegt. Zwar erholen sich die Finanzmärkte gerade wieder, doch mit dem Brexitergebnis, Donald Trump in den USA und den Neuwahlen in Europa tauchen am Horizont schon die nächsten guten Gründe für eine sichere Wertanlage auf.

Edelmetall kann als globale Währung begriffen werden

Gold gehört zu den ältesten Zahlungsmitteln der Welt. Ganz gleich, welche Währung in Ihrem Land normalerweise akzeptiert wird - statt mit Geld können Sie praktisch immer auch in Edelmetallen bezahlen. Nicht nur Währungspessimisten wissen diesen Vorteil zu schätzen. Sollten Sie Ihre Goldbarren also jemals verkaufen wollen, kann das selbst bei einem kompletten Zusammenbruch der Banken und einem staatlichen Goldhandelsverbot nicht wirklich verhindert werden.

Gute Aussichten dank Knappheit

Edelmetall ist nicht nur weltweit sehr begehrt, sondern auch knapp. Selbst wenn der Goldpreis immer wieder einmal schwankt, ist die Nachfrage doch groß. Deshalb können Sie auf lange Sicht praktisch immer mit einer Wertsteigerung rechnen, wenn Sie Ihr Vermögen in Goldbarren oder Münzen anlegen. Experten empfehlen deshalb, etwa fünf bis fünfzehn Prozent Ihres Vermögens in Edelmetallen anzulegen.

Physische Aufbewahrung statt Zertifikate

Wenn Sie sich Edelmetalle kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen Zertifikaten und physischem Edelmetall. Der Goldbarren ist dem Papier in jedem Fall vorzuziehen. Zwar erfordert die Lagerung gewisse Sicherheitsmaßnahmen, doch im Zweifelsfall gilt: Was man hat, das hat man. Im schlimmsten Fall könnte es bei Wertpapieren so weit kommen, dass sie für ungültig oder wertlos erklärt werden. Mit den Barren, die Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Bank aufbewahren, kann das kaum geschehen.

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