Bitcoin?

Goldseiten.de - 15. April 2014 - 6:00
Ich wurde gefragt, wie ich zu Bitcoin stehe und meine Antwort ist simpel: Ich betrachte solche Dinge aus der Perspektive der freien Märkte. Wie ich schon so oft gesagt und geschrieben habe: “Der Markt ...

Iron Creek schließt mit Kinross Minera Chile Limitada Optionsvereinbarung zu Iron Creeks Konzessionsgebiet Las Pampas ab

Goldseiten.de - 15. April 2014 - 5:33
14. April 2014 - Iron Creek Capital Corp. (TSX-V: IRN: Iron Creek) ist erfreut, bekanntzugeben, dass es mit Kinross Minera Chile Limitada (Kinross), einer 100 %-Tochter von Kinross Gold Corp. (TSX-TO: ...

Iron Creek erhält Zustimmung der Aktionäre, legt Datum für Aktienzusammenlegung fest und meldet den aktuellen Stand der 5-Millionen-C$-Finanzierung

Goldseiten.de - 15. April 2014 - 5:17
10. April 2014 - Iron Creek Capital Corp. (TSX-V: IRN: Iron Creek oder das Unternehmen) gibt bekannt, dass das Datum der Zusammenlegung seiner Stammaktien auf Basis von sieben (7) alten Stammaktien im ...

Ventura Commodities über die weiteren Aussichten für Silber

Goldseiten.de - 15. April 2014 - 5:00
In einem Spezialreport zum Thema Silber hat Ventura Commodities eine Reihe von Faktoren unter die Lupe genommen, die für die weitere Entwicklung des Silberpreises ausschlaggebend sein werden. [dot] ...

Streit um Weideland: Aufgebrachte US-Bürger vertreiben Regierungs-Beamte

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:46

Der Kampf um das Weideland des Farmers Cliven Bundy in Nevada geht in die nächste Phase (hier die Vorgeschichte). Am Wochenende zwangen Milizen, die Bundy unterstützten, die Beamten des Bureau of Land Management zum Rückzug. Die Administration sagte, es gebe noch eine Möglichkeit, sich mit Bundy zu einigen. Bundy sagte, dass die Bürgerwehren, die ihm zu Hilfe geeilt seien, die Arbeit des unfähigen Scheriffs übernehmen mussten – nämlich die Entwaffnung der Bürokraten aus Washington.

Bundy vertritt die Auffassung, dass die US-Regierung nicht existiert, sondern er nur dem Staat Nevada Rechenschaft schuldig sei. Daher hat er seit Jahren keine Steuern gezahlt. Die Regierung in Washington sagt, Bundy schulde ihr eine Million Dollar. In einem Interview mit Glenn Beck begründet Bundy seinen Widerstand (Video am Anfang des Artikels)

Doch der Demokrat Harry Reid, der angeblich über chinesische Investoren in den Streit verwickelt ist, sagte am Montag: “Es ist nicht vorbei. Wir können nicht zulassen, dass Bürger, die sich dem Gesetz widersetzen, damit durchkommen.”

Unterstützer von Bundy sagten, dass sie, wenn die Regierung Gewalt anwende sollte, ebenfalls zu den Waffen greifen werden. Politico berichtet, dass angeblich gegen Ende der Woche neue Einsatzkräfte der Bürokraten in Nevada auftauchen würden, um die Räumung des Geländes durchzuziehen.

Zinserhöhung: Ukraine kämpft gegen den Kollaps der Landeswährung

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:06

Die ukrainische Zentralbank kämpft mit einer Zinserhöhung gegen den Verfall der Landeswährung Hrywnja. Der maßgebliche Satz steigt auf 9,5 Prozent von 6,5 Prozent, wie die Währungshüter am Montagabend mitteilten. Es ist die erste Änderung des Leitzinses seit August 2013. Mit dem Schritt will die Notenbank nach eigenem Bekunden auch die Inflation bekämpfen und den Geldmarkt stabilisieren.

Die Hrywnja hat wegen des Konfliktes mit Russland seit Jahresbeginn im Vergleich zum Dollar 38 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Damit werden zwar ukrainische Produkte auf dem Weltmarkt billiger. Zugleich verteuert sich aber Importware.

Im vergangenen Jahr lag die Teuerungsrate bei 0,5 Prozent. Die Regierung erwartet 2014 einen Anstieg auf zwölf Prozent. Benzin soll zum 1. Mai etwa um mehr als die Hälfte teurer werden, weil Russland die Preise für Energielieferungen erhöht hat.

Die EU-Außenminister gaben zudem grünes Licht für Finanzhilfen für die Ukraine im Umfang von einer Milliarde Euro. Außerdem werden Importzölle für ukrainische Waren gestrichen.

US-Präsident Barack Obama kündigte ein Gespräch mit seinem russischen Kollegen an. Es werde möglicherweise noch am Montag stattfinden, sagte ein Sprecher Obamas. Er sicherte der Ukraine wirtschaftliche und diplomatische Unterstützung zu. Die Lieferung von Waffen sei aber nicht vorgesehen.

Die russische Regierung bestritt, hinter den bewaffneten Trupps im Osten der Ukraine zu stehen. Russland wolle aber, dass alle Bürger des Nachbarlandes gleich behandelt würden, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Von den USA forderte er Aufklärung über einen Besuch von CIA-Direktor John Brennan in Kiew.

“Normalerweise äußern wir uns nicht zu den Reisen des CIA-Direktors”, sagte ein Sprecher des US-Präsidialamtes dazu. “Angesichts der besonderen Umstände in diesem Fall und wegen der von Russland vorgebrachten Unterstellungen hinsichtlich der CIA bestätigen wir, dass der Direktor als Teil seines Europabesuchs in Kiew war.”

Polen: Tusk will wegen Ukraine den Euro einführen

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:06

Aufgrund des Krim-Konflikts ist Polens Premier Donald Tusk für einen Euro-Beitritt seines Landes. (Foto: dpa)

Nach der polnischen Zentralbank hat sich auch Ministerpräsident Donald Tusk für einen Euro-Beitritt aus Gründen der nationalen Sicherheit ausgesprochen. „Der Beitritt zur Euro-Zone wäre strategisch gesehen eine weitere Möglichkeit, Polen in der Gruppe der wichtigsten westlichen Staaten zu verankern und unsere Sicherheit zu verbessern“, sagte Tusk in einem Interview der Website Polityka.pl.

Es war das erste Mal, dass Tusk die Gemeinschaftswährung in einen geopolitischen Zusammenhang stellte. Zentralbankchef Marek Belka hatte nach dem Ausbruch der Krim-Krise einen beschleunigten Beitritt ins Gespräch gebracht.

Allerdings schränkte Tusk ein, dass die Gemeinschaftswährung wohl erst in einigen Jahren in Polen Einzug halten werde. „Machen wir uns nichts vor“, sagte er. Die Finanzkrise habe zu einer stärkeren Integration der Euro-Zone geführt. „Aus politischen und wirtschaftlichen Gründen wird ihr Polen in den kommenden Jahren nicht beitreten.“ Für eine Verfassungsänderung gebe es gegenwärtig keine Mehrheit, sagte Tusk. In der polnischen Verfassung ist festgelegt, dass nur die Zentralbank Geld in Umlauf bringen darf.

Zins-Swaps: Wie die Banken mit Manipulationen reich wurden

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:06

Ein ehemaliger Trader von RP Marin auf dem Weg zu seinem Libor-Prozess in London. Nun wollen auch die US-Behörden gegen die Banken klagen. (Foto: dpa)

Die Steuerzahler der Vereinigten Staaten zahlten in der Vergangenheit Milliarden Dollar für einen Betrug, der durch die weltweit größten Banken angestiftet wurde. Hintergrund ist eine Derivate-Form, genannt Zins-Derivate.

Der LIBOR (London Interbank Offering Rate) ist der Leitzins, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen können. Dieser Zinssatz wurde von mehreren globalen Großbanken manipuliert und führte in den USA und Europa zu milliardenschweren Geldbußen. Kläger war die US-Einlagensicherung Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) (mehr hier).

Nun stellt sich heraus, dass die Manipulationen am Libor auch den Derivate-Handel mit sogenannten „Zins-Swaps“ betreffen. Denn der Libor ist die entscheidende Messgröße für den Handel mit Derivate-Geschäfte, mit dem Hunderten von Billionen US-Dollar umgesetzt werden.

16 Großbanken, darunter JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup, als auch zahlreiche europäische Großbanken, sind in diesen neuen Skandal verwickelt, welche die Zins-Derivate handelten. Im Privaten und Geheimen, wie die Finanzwissenschaftlerin Ellen Brown auf ihrem Blog berichtet.

Derivate sind Finanzmarkt-Instrumente, die nicht an der Börse gehandelt werden, sondern „Over-the-Counter“. Sie beziehen sich auf einen unterliegenden Wert, wie beispielsweise auf eine Aktie oder einen Zinssatz. Dabei wird zwischen fixen und variablen Zinssätzen unterschieden. Üblich sind dabei „Swaps“, bei denen in der Grundform ein variabler Zinssatz gegen einen festen Zinssatz getauscht wird, wobei zwei Vertragspartner vereinbaren, zu bestimmten zukünftigen Zeitpunkten Zinszahlungen auf festgelegte Nennbeträge auszutauschen.

Diese Derivate-Kontrakte, die nicht an der Börse gehandelt werden, sondern „Over-the-Counter“, werden der in der Regel zwischen zwei Vertragsparteien geschlossen und haben einen sogenannten „Hebel“. Rein theoretisch können das sinnvolle Produkte sein, etwa, um sich gegen ein Zinsrisiko abzusichern.

Zins-Swaps werden in den USA mit einem Volumen von 426 Billionen Dollar gehandelt, wie Ellen Brown erläutert. Das ist etwa das Siebenfache des Bruttoinlandsprodukts aller Länder der Welt .

Das Betrugspotential liegt darin, dass der „Swap“ eine separate Finanzvereinbarung ist und im Wesentlichen eine laufende Wette auf die Zinsen beinhaltet. In den USA sind, wie auch seinerzeit in Deutschland, auch Kommunen auf diese „Zinswetten“ eingegangen.

Die deutschen Kommunen verklagten seinerzeit die Banken, mit denen sie derartige Geschäfte machten, und warfen ihnen Falschberatung vor. Die Kommunen hatten sich wegen ihrer angespannten finanziellen Lage auf solche Derivate-Deals eingelassen – in der Hoffnung, hier einen „Schnitt“ zu machen. Allerdings haben die Kommunen leichtfertig geglaubt, dass die Banken die wundersame Geldvermehrung steuern können. Wären die Kämmerer zu einer ordentlichen Geschäftsführung verpflichtet – sie hätten sich auf derart riskante Wetten niemals einlassen dürfen. 

Der Kreditnehmer (also der Käufer der Zins-Derivate) schuldet sowohl Darlehen mit variablem Zinssatz und das, was er mit dem quasi separaten Swap-Geschäft zahlen muss. Und die Benchmarks (Vergleichsmaßstäbe) für die beiden Zins-Sätze folgen sich nicht immer gegenseitig. Die Wall Street verkaufte den Gemeinden Libor-Swaps, die leichter zu handeln waren und schnell zu einem Absahnen für die Banken führten.

Nachdem die FDIC bisher mit ihren Klagen wegen Absprachen und Erpressung im Kontext mit dem Kartellrecht gescheitert war, verfolgt sie nun einen anderen Ansatz: Der Schwerpunkt ihrer erneuten Klage richtet sich auf Betrug und kriminelle Absprachen, wobei im Fokus der Vorwurf steht, die Banken hätten absichtlich den LIBOR-Satz zu niedrig gehalten, um sich zu bereichern. Die FDIC ist dabei nicht der erste Kläger, der auf diesen Sachverhalt abhebt, jedoch verleiht gerade seine Klage in seiner Eigenschaft als Einlagensicherungsfonds in diesem Kontext erhebliches Gewicht.

Denn weshalb würden niedrigere Zins-Festsetzungen die Banken bereichern? Verdienen sie nicht mehr Geld, wenn die Zinsen hoch sind?

Die Antwort lautet: Nein. Im Gegensatz zu den meisten Banken nutzten sie ihr Kapital nicht für gewöhnliche Unternehmenskredite, sondern für Zins-Swaps-Deals.

Das Verhalten der beklagten 16 internationalen Großbanken hat bei 38 inzwischen abgewickelten US-Banken für massive Verluste gesorgt. Dazu gehören Washington Mutual, einer der größten Bankenpleite in der Geschichte der USA.

Da die FDIC die Einlagen der Bankkunden auszahlen musste, hat sie eindeutiges Interesse am Ausgleich der entstandenen Verluste und Strafschadenersatz. Dies jedoch nur dann, wenn vor Gericht eindeutig vorsätzliche Betrug nachgewiesen wird.

Russland und China investieren massiv in Gold und Kupfer

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:06

China und Russland machen sich auch bei Gold und Kupfer weiter unabhängig vom US-Dollar. (Foto: dpa)

China und Russland investieren massiv in Minen-Unternehmen. Dahinter stecken möglicherweise Pläne, rohstoff-gedeckte Währungen zu schaffen. In jedem Fall machen sich die Länder im Hinblick auf Metalle damit unabhängiger vom Dollar. Dies ist ein weiterer Schlag gegen den US-Dollar. Denn wie fast alle Währungen der Welt ist auch der Dollar durch nichts gedeckt.

Der größte in Russland tätige Goldproduzent Polyus prüft Vorschläge der Regierung, sich wieder in Russland zu registrieren, berichtet Reuters. Derzeit ist das Unternehmen auf der Kanalinsel Jersey registriert.

Präsident Wladimir Putin betreibt seit Längerem eine Politik der Rückführung ins Ausland verlegter Firmen nach Russland. Die Rückführung soll Russland zusätzliche Steuereinnahmen bringen.

Zudem rief Vize-Premier Igor Schuwalow in der vergangenen Woche russische Konzerne, die an ausländische Börsen gelistet sind, dazu auf, an die Moskauer Börse zu wechseln. So könnten sie sich gegen vom Westen gegen Russland verhängte Sanktionen im Anschluss an den Anschluss der Krim schützen.

Ein chinesisches Konsortium kauft zu einem Preis von 6 Milliarden Dollar eine Kupfermine in Peru, berichtet BBC. Bis Ende September soll der Deal abgeschlossen sein. Verkäufer ist der schweizerisch-britische Rohstoffkonzern Glencore Xstrata. Die Mine wird in den ersten fünf Jahren mehr als 450.000 Tonnen Kupfer pro Jahr produzieren. Das Metall wird in China vor allem in der Elektronik-Branche benötigt.

Wenn sich die Mine im chinesischen Besitz befindet, braucht China keine Dollar mehr, um dort Kupfer zu erwerben. Die Schwellenländer wollen sich offenbar von der Abhängigkeit vom Dollar befreien. Die US-Währung verliert Schritt für Schritt an Bedeutung. Dies zeigen die Entwicklungen der letzten Wochen:

Weg vom Dollar: 40 Zentralbanken sehen Yuan als neue Weltwährung
Russland umgeht den Petro-Dollar bei Zahlungen an den Iran
Gazprom macht sich unabhängig vom Petro-Dollar
Russland und China schließen historisches Gas-Abkommen

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:06

In Block 4 konnten erst wenige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Nun wird die Bergung noch komplizierter – und gefährlicher. (Foto: dpa)

Die Betreiberfirma Tepco musste am Montag eingestehen, dass 200 Tonnen radioaktives Wasser die Keller der Gebäude auf dem Werksgelände überflutet haben. Irrtümlich wurden Pumpen angeworfen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten.

Da das Wasser zum Kühlen der Brennstäbe in Block 1 verwendet wurde, ist es hochgradig radioaktiv kontaminiert, so Tepco. Es enthalte mehrere zehn Millionen Becquerel pro Liter, da es noch nicht durch ein System geleitet wurde, dass das radioaktive Material filtert, so die Betreiberfirma laut Asahi Shimbun.

Das verunreinigte Wasser gelang unter eine Gruppe von Gebäuden, in denen sich die zentrale Anlage für Abfallverarbeitung befindet.

Am 12. April entdeckten Arbeiter, dass die vier Pumpen in Betrieb waren. Normalerweise werden diese Pumpen verwendet, um den Wasserfluss umzukehren oder das Wasser weiterzuleiten, wenn andere Pumpen versagen.

Am 13. April wurden die Pumpen um fünf Uhr morgens abgeschaltet. Allerdings floss bis dahin 200 Tonnen kontaminiertes Wasser in die Untergeschosse. Da die Pumpen manuell bedient werden müssen, prüft Tepco ob Arbeiter fälschlicherweise die Geräte in Betrieb nahmen. Das Wasser soll angeblich nicht in den Ozean oder in das Grundwasser gelangen können.

Doch Tepco geht allmählich der Platz aus, um das kontaminierte Wasser zu lagern. Täglich muss das Unternehmen etwa 400 Tonnen Grundwasser aus den Reaktoren abpumpen. Mit Sondergenehmigung darf das Wasser in den Pazifik abgeleitet werden (hier).

Die japanische Regierung hat am Freitag, also einen Tag vor der Überflutung, trotz massiven Widerstands aus der Bevölkerung die Rückkehr zur Atomkraft beschlossen (mehr hier). Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Tokio alarmierende Entdeckungen gemacht. Hochgradig radioaktiver schwarzer Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, wurde auf den Straßen der Hauptstadt gefunden. Auch mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 seien die Bedingungen in Tokio „völlig irrwitzig“ (hier).

 

40 Prozent der Weltbevölkerung an der Schwelle zur Armut

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 23:06

Ohne ausreichendes Wachstum könnten Milliarden Menschen wieder in die Armut absinken. (Foto: dpa)

Die in den letzten Jahrzehnten entstandene Mittelschicht der Schwellenländer droht, wieder in die Armut abzusinken. Circa eine Milliarde Menschen sind laut einer Studie der Financial Times vom Abstieg gefährdet. Grund ist die nachlassende Weltwirtschaft. Die Etablierung freier Märkte in den Schwellenländern hatte im Verlauf der vergangenen 30 Jahren Milliarden Menschen den Weg aus der Armut ermöglicht.

In der vergangenen Woche sagte der IWF, die Welt müsse sich über Jahre auf ein geringeres Wirtschaftswachstum einstellen. Ökonomen der Weltbank warnten, dass das Wachstum in den Schwellenländern in Zukunft wahrscheinlich 2 bis 2,5 Prozentpunkte niedriger ausfällt als vor dem Ausbruch der globalen Finanzkrise im Jahr 2008.

Der Großteil der Milliarden Menschen, die in den letzten Jahrzehnten den Weg aus der Armut in die Mittelklasse der Schwellenländer geschafft haben, gehört zur „fragilen Mittelschicht“. Ihr Einkommen liegt oberhalb der Armutsgrenze von 2 Dollar pro Tag, aber unterhalb von 10 Dollar pro Tag.

Laut einer Analyse der Financial Times über die Einkommensverteilung in 122 Schwellenländern lebten dort 2,8 Milliarden Menschen von 2 bis 10 Dollar pro Tag (Daten aus dem Jahr 2010). Das sind 40 Prozent der Weltbevölkerung.

Knapp eine Milliarde Menschen in den Schwellenländern leben von 2 bis 3 Dollar pro Tag. Sie drohen angesichts des geringen erwarteten Wachstums wieder unter die Armutsgrenze zu rutschen.

Schon bevor die Abkühlung der Weltwirtschaft einsetzte, gab es um die Armutsgrenze von 2 Dollar pro Tag massive Bewegungen in beide Richtungen. In Indonesien etwa war die Hälfte der Armen ein Jahr zuvor noch oberhalb der Armutsgrenze. Sie waren wieder in die Armut abgerutscht. Dennoch war der Trend bisher insgesamt positiv.

Die Daten zeigen einen starken Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und der Reduzierung von Armut.

Unter den Bric- und Mint-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China, Mexico, Indonesien, Nigeria, Türkei) zeigten Indien, China und Indonesien den stärksten Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und der Reduzierung des Anteils der Bevölkerung, der weniger als 2 Dollar pro Tag verdient. Diese drei Länder haben seit 1970 ein durchschnittliches jährliches Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent.

Das nachlassende Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern hat im vergangenen Jahr bereits Folgen gezeigt. Die Zahl der Arbeiter, die in Armut leben, ging nur noch um 2,7 Prozent zurück. In den letzten zehn Jahren hatten es stets deutlich mehr Arbeiter in die Mittelschicht geschafft.

In den entwickelten Staaten schrumpft die Mittelschicht bereits seit vielen Jahren. In Deutschland hat sich ihr Anteil innerhalb von 13 Jahren um 5,5 Millionen verringert. Die Reichen werden reicher, und in der Mitte gibt es kaum noch Aufstiegsmöglichkeiten (mehr hier).

Russische Kampf-Jets umkreisen US-Kriegsschiff im Schwarzen Meer

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 17:28

Ein russischer Kampf-Jet soll sich der USS Donald Cook auf weniger als 1.000 Meter genähert haben. (Foto: dpa)

Russische Kampfjets haben sich nach Darstellung des Verteidigungsministeriums in Washington am Samstag mehrfach einem US-Schiff im Schwarzen Meer angenähert. Die Aktion sei „provokativ und unprofessionell“ gewesen.

Nach Angaben eines anonymen US-Militärs dauerte der Vorfall 90 Minuten. Ein russischer Kampf-Jet habe sich der USS Donald Cook, einem Zerstörer der US-Marine, auf weniger als 1.000 Meter genähert, zitiert ihn Zero Hedge. Die Flughöhe habe circa 150 Meter betragen. Der Kampf-Jet sei anscheinend unbewaffnet gewesen. Der Vorfall habe ohne Zwischenfall geendet.

Die USS Donald Cook war in internationalen Gewässern vor der Küste Rumäniens unterwegs. Sie war in der vergangenen Woche von den USA ins Schwarze Meer verlegt worden. Die Verlegung sei eine Reaktion auf die Präsenz russischer Truppen in der Region, sagten US-Militärangehörige (mehr hier).

Kaum Kapital: Deutsche Biotech-Branche schrumpft

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 16:41

Bei der Risikofinanzierung von Biotech-Firmen ist Deutschland inzwischen das Schlusslicht im Ländervergleich. (Foto: dpa)

Die deutsche Biotechbranche ist im vergangenen Jahr weiter zurückgefallen. Der Branchenumsatz schrumpfte um 7 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro, die Forschungsausgaben fielen um sechs Prozent auf 671 Millionen Euro, wie aus dem am Montag veröffentlichten Biotechnologie-Report 2014 der Beratungsgesellschaft EY (ehemals Ernst & Young) hervorgeht.

Die deutsche Biotechbranche zählte im vergangenen Jahr 409 Unternehmen. Im Jahr 2012 waren es noch 414 gewesen. Die schwierige Finanzierungssituation vieler Unternehmen bremst nach Einschätzung des Leiters des deutschen Life-Science-Geschäfts von EY, Siegfried Bialojan, zunehmend die Branchenentwicklung. „Die Schere im Vergleich zu den USA öffnet sich weiter.“

Während es in Deutschland seit 2006 keinen einzigen Börsengang eines Biotech-Unternehmens gab, schafften in den USA allein im vergangenen Jahr 41 Unternehmen den Sprung aufs Parkett.

Bei der Risikofinanzierung von Biotech-Unternehmen ist Deutschland inzwischen sogar das Schlusslicht im Ländervergleich. Der Zufluss an Risikokapital in die Branche sank im vergangenen Jahr um 50 Millionen Euro auf 164 Millionen Euro.

Vor allem vermögenden Privatinvestoren wie den Gründern des Generika-Herstellers Hexal, Andreas und Thomas Strüngmann, ist es der Studie zufolge zu verdanken, dass die Kapitalzufuhr nicht völlig austrocknete. Aus solchen Family Offices stammten 2013 rund 80 Prozent des Wagniskapitals für Biotechunternehmen. Mit klassischen Finanzierungsrunden sammelten Unternehmen 2013 lediglich 35 Millionen Euro ein.

Auch bei den Medikamenten-Neuentwicklungen sieht es in der deutschen Biotech-Branche aktuell mager aus. Lediglich acht Wirkstoffe befanden sich der Studie zufolge 2013 in der Phase III der klinischen Entwicklung, der letzten großen Testphase am Menschen vor einer Zulassung. 2012 waren es noch zehn, 2011 noch 13 gewesen.

Mit staatlicher Hilfe brächten deutsche Firmen zwar neue Wirkstoffe hervor. Marktreif entwickelt würden sie aber vor allem im Ausland, wo es genügend Investoren gebe. Bei den Wirkstoffen in klinischen Testphasen sei Deutschland im europäischen Vergleich inzwischen von Platz zwei auf Platz drei nach Großbritannien und der Schweiz abgerutscht.

Um wieder mehr Finanzierungsanreize für Investoren zu schaffen, fordert die Beratergesellschaft, dass Investoren von der Kapitalertragssteuer befreit werden, wenn sie 1 Prozent ihres Vermögens in Hochrisiko-Fonds anlegen. Durch die Begrenzung auf 1 Prozent der Investments bleibe das Risiko für Anleger überschaubar. Für Versicherungen, die vorsichtiger anlegen müssten, sollen nach den Vorstellungen von EY Ausnahmeregelungen greifen.

Steuer-Rückzahlung: Atom-Industrie siegt vor Gericht

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 15:05

Im Streit um die Brennelementesteuer droht dem Bund eine Milliarden-Zahlung an die Betreiber von Kernkraftwerken. (Foto: dpa)

Im Streit um die Brennelementesteuer droht dem Bund eine Milliarden-Zahlung an die Betreiber von Kernkraftwerken. Das Finanzgericht Hamburg hat im Streit um die Brennelementesteuer den Eilanträgen von Kernkraftwerksbetreibern stattgegeben und die zuständigen Hauptzollämter „vorläufig verpflichtet, insgesamt über 2,2 Milliarden Euro Kernbrennstoffsteuer zu erstatten“, wie das Gericht am Montag mitteilte.

Der vierte Senat des Gerichts halte das Kernbrennstoffsteuergesetz für verfassungswidrig, hieß es zur Begründung. Der Senat habe aber die Möglichkeit einer Beschwerde an den Bundesfinanzhof zugelassen. Auch stehen Grundsatzentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs noch aus.

Der Energieriese E.ON machte bereits deutlich, dass er die nun anstehende Rückzahlung von rund 1,7 Milliarden Euro an Steuern nicht ergebniswirksam verbuchen könne. Grund sei, dass die Entscheidung in den Hauptsacheverfahren noch ausstehe, sagte ein Sprecher.

Das Finanzgericht Hamburg hatte die Frage, ob die Steuer überhaupt zulässig ist, im November an den Europäischen Gerichtshof verwiesen. Dessen Prüfung könnte über ein Jahr dauern. E.ON und RWE sehen in der Steuer einen Verstoß gegen europäisches Recht. Die Versorger haben nach eigenen Angaben zusammen seit Einführung der Steuer 2011 rund drei Milliarden Euro gezahlt.

Glencore Xstrata plc: Übernahme von Caracal Energy Inc. für 5,50 GBP je Aktie

Goldseiten.de - 14. April 2014 - 14:41
Nachdem Glencore Xstrata plc gestern mitteilte, sein milliardenschweres Kupferprojekt Las Bambas an ein Konsortium chinesischer Unternehmen verkauft zu haben, gaben der Schweizer Rohstoffkonzern und d ...

Gewinn gesteigert: Citigroup weckt Hoffnungen für Deutsche Bank

www.manager-magazin.de - 14. April 2014 - 14:33
Die Citigroup hat im Gegensatz zum US-Bankenprimus JP Morgan im ersten Quartal 2014 mehr verdient als erwartet. Die Altlasten aus der Finanzkrise drückten weniger auf das Ergebnis als befürchtet. Die Bilanz weckt auch Erwartungen für die Zahlen von Goldman Sachs und Deutsche Bank.

Canamex Resources Corp. heißt Jason Reid, CEO von Gold Resource, im Board of Directors willkommen

Goldseiten.de - 14. April 2014 - 14:28
(14. April 2014) Canamex Resources Corp. (das Unternehmen) (TSX-V: CSQ) (OTCQX: CNMXF) (FSE: CX6) ist erfreut, die Berufung von Herrn Jason Reid in das Board of Directors des Unternehmens bekanntzugeb ...

Fortuna Silver erzielt Rekordproduktion im ersten Quartal

Goldseiten.de - 14. April 2014 - 14:01
Wie Fortuna Silver Mines Inc. heute mitteilte, erreichte die Produktion seiner beiden Minen San Jose und Caylloma im ersten Quartal dieses Jahres mit insgesamt mehr als 1,5 Mio. Unzen Silber und 8.150 ...

USA wollen Waffen an Ukraine liefern

Deutsche Wirtschaftsnachrichten - 14. April 2014 - 13:52

Um den Anschluss der Ost-Ukraine an Russland zu verhindern, würden Waffenlieferungen geprüft, so ein US-Diplomat. (Foto: dpa)

Die USA erwägen Waffenlieferungen an die Ukraine. „Wir betrachten das als eine Option“, sagte der US-Diplomat und Berater von Außenminister John Kerry, Thomas Shannon, am Montag in Berlin. „Es ist aber noch nicht klar, ob wir es tun werden oder nicht.“

Die ukrainische Führung hat die USA nach Angaben aus US-Regierungskreisen bereits vor einiger Zeit um die Lieferung von Waffen gebeten. Dieser Bitte kam die Regierung in Washington zunächst jedoch nicht nach, sondern beschloss lediglich, die ukrainische Armee mit Lebensmitteln zu unterstützen.

Seither hat sich die Lage vor Ort deutlich verschärft. In mehreren Großstädten der Ostukraine nahe der russischen Grenze besetzten bewaffnete Bürger Verwaltungsgebäude (mehr hier).

Dies ähnelt den Vorgängen vor einigen Wochen auf der Krim, wo Bürger ebenfalls zunächst Gebäude der Regionalregierung eroberten. Nach einem Referendum der Krim-Bewohner für einen Anschluss an Russland, machte Russland die Halbinsel schließlich gegen den Protest des Westens zu seinem Staatsgebiet.

Der US-Diplomat Shannon zeigte sich sehr besorgt über die Lage in der Ostukraine. „Was wir gerade in einer ganzen Reihe von Städten im Osten der Ukraine beobachten, gleicht dem, was auf der Krim geschehen ist“, sagte er. „Dies gilt sowohl für die Taktik als auch für die Leute, die daran beteiligt sind.“ Russland spiele ganz offensichtlich eine Rolle bei den Vorgängen, die die Ukraine destabilisierten.

Shannon wollte sich nicht festlegen, wie viele russische Soldaten derzeit in der Ostukraine sind. „Zurzeit sehen wir – ähnlich wie damals auf der Krim – Soldaten ohne Hoheitsabzeichen auf ihren Uniformen“, sagte er. Die USA gingen aber davon aus, dass es sich zumindest bei einem Teil von ihnen um Russen handle. „Dies trägt ganz klar die Handschrift einer russischen Operation.“

Seit Montag gehen ukrainische Truppen gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes vor. Mit dem Einsatz sollten „Friede und Ordnung“ wiederhergestellt werden, so die Führung in Kiew. „Terroristen und aggressive Fanatiker“ hätten die Ost-Ukraine besetzt (mehr hier).

Luna Gold Corp. produziert im ersten Quartal 19.414 Unzen Gold

Goldseiten.de - 14. April 2014 - 13:08
Der in Brasilien tätige Goldproduzent und -explorer Luna Gold Corporation gab heute die Produktionsergebnisse der Aurizona-Mine für das erste Quartal 2014 bekannt. Demnach erreichte die Goldproduk ...
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